Die Veranstaltung wurde von unserem Vorsitzenden Josef Mlejnek eröffnet. Unsere Hochschulgruppe sowie unsere Veranstaltungsreihe in diesem Semester wurden noch einmal vorgestellt und auf kommende Veranstaltungen und Kooperationen hingewiesen. Nach dieser Einführung gingen wir über zu den zwei Gruppenpräsentationen, die für diese Sitzung vorbereitet waren.
Als erstes begannen N. Rossa und K. Schmidt mit einer Einführung in die kritische, postkoloniale Theorie und dem angeschlossenen Versuch, diese an einen Fall in der Welt von "Avatar: The Last Airbender" anzuwenden. Aufgrund des interdisziplinären Charakters dieser Theorie, haben die Referent:innen ebenfalls eine kurze Einführung in die Diskursanalyse gegeben, die einen Grundpfeiler der Kultur- und Literaturwissenschaft darstellt. In der Anwendung der Theorie auf den spezifischen Fall hat die Gruppe sowohl postkoloniale Elemente innerhalb der Narrative der Quelle analysiert als auch die Quelle als solche in den postkolonialen Diskurs unserer Welt eingebettet. Hierbei war es den beiden Mitgliedern wichtig, auf die Intertextualität der Pop-Kultur Fiktion aufmerksam zu machen.
In der zweiten Hälfte unserer Sitzung gaben J. Mlejnek und N. Söhnlein eine Einführung in politisch-psychologische Ansätze und wendeten diese auf den Fall des Unabhängigkeitskampfes von Zaun in der Welt von "Arcane" an. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Rolle von sozialen Identitäten und Traumata in sezessionistischen Konflikten gelegt. Es wurde auch der Vergleich zu realen Fallbeispielen genutzt, um viele der komplexeren Inhalte der theoretischen Betrachtung anschaulicher zu gestalten.
Nach kürzeren Fragerunden und einer letzten Erinnerung an unsere kommenden Veranstaltungen wurde die Sitzung geschlossen.
